Dein Luxmeter oder Handy misst Lux — die Pflanze interessiert PPFD. Wähle deinen Lampentyp und lies den Wert direkt ab. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Der Umrechnungsfaktor hängt vom Spektrum ab — deshalb ist der Lampentyp hier der entscheidende Eingabewert. Derselbe Lux-Wert bedeutet unter HPS eine andere Photonenmenge als unter LED.
Näherungswert — ein echtes Quantum-Messgerät bleibt genauer.
| Lampentyp | Lux geteilt durch |
|---|---|
| LED Full Spectrum | ÷ 67 |
| HPS | ÷ 82 |
| CMH / LEC | ÷ 62 |
| CFL | ÷ 75 |
| T5 | ÷ 72 |
Die Rechner liefern Orientierungswerte zur eigenen Einschätzung. Sie ersetzen keine Messung vor Ort und keine fachliche Beratung — Angaben ohne Gewähr.
Lux ist ein Maß für Helligkeit aus Sicht des menschlichen Auges. Unser Auge ist im Grünen am empfindlichsten und nimmt Rot und Blau kaum wahr — genau die beiden Bereiche, mit denen die Pflanze am meisten anfangen kann. Ein Luxmeter gewichtet also das Licht falsch, wenn man wissen will, was in der Pflanze ankommt.
PPFD (Photosynthetic Photon Flux Density) zählt stattdessen die Lichtteilchen, die pro Sekunde auf einen Quadratmeter treffen — und zwar nur die im photosynthetisch nutzbaren Bereich von 400 bis 700 Nanometern. Angegeben wird das in µmol/m²/s. Das ist die Einheit, in der Grow-Lampen und Lichtpläne sprechen.
Es gibt keinen allgemeingültigen Umrechnungsfaktor von Lux nach PPFD — er hängt davon ab, wie das Licht über die Wellenlängen verteilt ist. Eine Natriumdampflampe strahlt stark im Gelb-Orangen, wo das Auge empfindlich ist: Sie erzeugt viel Lux pro Photon, der Faktor ist entsprechend hoch. Eine Vollspektrum-LED verteilt das Licht breiter und liefert bei gleichem Lux-Wert mehr nutzbare Photonen.
Deshalb steht in der Tabelle für jeden Lampentyp ein eigener Wert. Wer den falschen Typ wählt, liegt schnell um zwanzig Prozent daneben — das ist der Unterschied zwischen ordentlicher und zu schwacher Beleuchtung.
Die Faktoren sind Näherungen für typische Leuchtmittel, und sie streuen innerhalb einer Bauart erheblich. Bei Vollspektrum-LEDs findet man je nach Modell Werte zwischen etwa ÷54 und ÷69 — die hier verwendeten 67 liegen am vorsichtigen Ende. Auch „CMH" ist nicht gleich CMH: Die 3100-K-Agro-Variante kommt auf etwa ÷59, eine 4200-K-Lampe auf ÷65. Der hier verwendete Faktor 62 liegt dazwischen.
Praktisch heißt das: Die Herstellerangabe schlägt jede Faustregel. Viele Leuchtenhersteller veröffentlichen zu ihren Modellen PPFD-Karten oder den spektralen Verlauf — wer die hat, sollte damit rechnen statt mit einem Tabellenwert. Der Rechner hier ist für alle gedacht, die diese Daten nicht haben.
Ein Luxmeter kostet wenig und misst Helligkeit für das menschliche Auge. Zusammen mit dem passenden Faktor kommt man damit auf eine brauchbare Schätzung — gut genug, um die Hängehöhe einzustellen und den Randabfall einer Leuchte zu finden.
Ein PAR- oder Quantum-Meter misst die Photonen direkt und braucht keinen Umrechnungsfaktor. Es kostet ein Vielfaches, ist aber die einzige Methode, die unabhängig vom Spektrum stimmt. Wer mehrere Leuchten unterschiedlicher Bauart vergleichen will, kommt daran kaum vorbei — genau dort versagt nämlich jeder Umrechnungsfaktor.
Und ein Wort zu CO₂: Höhere PPFD-Werte bringen nur so lange mehr, wie die Pflanze auch genug Kohlendioxid bekommt. Ohne Anreicherung ist bei etwa 900 µmol/m²/s meist Schluss — mehr Licht steigert dann nicht mehr den Ertrag, sondern nur die Stromrechnung.
Miss auf Höhe des Blätterdachs, nicht am Boden und nicht direkt an der Lampe. Halte den Sensor waagerecht, mit der Messfläche nach oben zur Lampe — schräg gehalten misst du systematisch zu wenig.
Nimm mehrere Punkte: in der Mitte unter der Lampe und an den Ecken der Fläche. Der Randabfall ist bei den meisten Leuchten erheblich; ein einzelner Wert aus der Mitte täuscht eine Gleichmäßigkeit vor, die es nicht gibt. Und: Der eigene Schatten verfälscht die Messung — geh zur Seite.
Handy-Apps als Luxmeter sind besser als nichts, aber ungenau: Die Kamerasensoren sind nicht kalibriert, und die Werte streuen je nach Gerät deutlich. Für einen groben Überblick taugen sie, für die Feinabstimmung nicht.
Steht der PPFD-Wert einmal fest, ist der nächste Schritt die Tagesmenge: Erst zusammen mit der Beleuchtungsdauer ergibt sich, wie viel Licht die Pflanze tatsächlich bekommt. Das rechnet der PPFD-DLI-Rechner aus — und nennt dir zu jedem Richtwert die Stundenzahl, aus der er stammt.
Der Lux-Wert wird durch einen Faktor geteilt, der vom Lampentyp abhängt: bei Vollspektrum-LED etwa 67, bei HPS 82, bei CMH/LEC 62, bei CFL 75 und bei T5 72. Beispiel: 40.000 lux unter einer LED ergeben rund 597 µmol/m²/s.
Weil Lux die Helligkeit nach der Empfindlichkeit des menschlichen Auges gewichtet, PPFD dagegen die Photonen im Bereich 400–700 nm zählt. Wie sich beides zueinander verhält, hängt vom Spektrum der Lampe ab — und das ist bei HPS ein völlig anderes als bei LED. Selbst innerhalb einer Bauart streuen die Werte: Vollspektrum-LEDs liegen je nach Modell zwischen etwa ÷54 und ÷69.
Für die Praxis genau genug, um Hängehöhe und Ausleuchtung einzuschätzen — aber es bleibt eine Schätzung. Wer die spektralen Daten oder eine PPFD-Karte seiner Leuchte hat, sollte damit rechnen. Wer verschiedene Lampentypen direkt vergleichen will, braucht ein PAR-Meter; dort führt kein Umrechnungsfaktor zum Ziel.
Als Orientierung: Sämlinge und Stecklinge etwa 200–400 µmol/m²/s, in der Vegetation rund 400–600, in der Blüte etwa 600–900. Höhere Werte lohnen meist nur mit zusätzlichem CO₂. Wichtiger als der Spitzenwert in der Mitte ist eine gleichmäßige Ausleuchtung der ganzen Fläche.
Grundsätzlich ja, aber nur als grobe Orientierung. Die Lichtsensoren in Smartphones sind nicht kalibriert, und die Werte unterscheiden sich von Gerät zu Gerät teils deutlich. Für die Feinabstimmung der Hängehöhe ist ein Luxmeter oder ein Quantum-Sensor die bessere Wahl.
PPFD ist eine Momentaufnahme — wie viel Licht gerade ankommt. DLI (Daily Light Integral) rechnet das über die gesamte Beleuchtungsdauer eines Tages zusammen und wird in mol/m²/d angegeben. Für die Pflanze zählt am Ende die Tagesmenge, nicht der Augenblickswert. Umrechnen kannst du beides im PPFD-DLI-Rechner, in beide Richtungen.
Ja. Dieser Rechner verwendet dieselben Umrechnungsfaktoren wie der Lux-PPFD-Rechner in der CRIS-App. Dort liegt er direkt neben dem Grow-Tagebuch, sodass gemessene Werte gleich beim richtigen Eintrag landen.